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Das Taschentuchlabor

Noch sind sie nicht auf dem Markt angekommen: Die Labore, die nur Scheckkarten-klein in der Hosentasche Platz finden und ganze chemische Analysen durchführen sollen. Aber schon wird bereits an der nächsten Generation der Diagnostik geforscht - die molekular integrierte Analyse, die sich in einen Zwirnfaden einspinnen und in Textilien oder Hygienetüchern verarbeiten lassen soll: Ein "Taschentuchlabor". Daher arbeiten im gleichnamigen Projekt vierzehn Partner aus Wissenschaft und Industrie an der Entwicklung von neuartigen Biosensoren, mit denen Krankheitserreger sofort und ohne komplizierte Aufreinigung detektiert werden können. So sollen biochemische Bindungsreaktionen ohne Umwege sichtbar und für die Diagnostik nutzbar gemacht werden.

Die Region Berlin-Brandenburg bietet durch ihre lange Tradition in der Biosensorentwicklung eine solide Grundlage für die Entwicklung autonomer Biosensoren. Durch den Zusammenschluss von vierzehn Partnern aus verschiedenen Bereichen der Wissenschaft und Wirtschaft wird darüber hinaus Spezialwissen aus komplexen Bereichen wie Wirt-Pathogen-Erkennung, Signalgenerierung durch Biomoleküle sowie Polymerchemie gebündelt.

Das Potential einer dritten Generation von Biosensoren für eine frühe Infektionsdiagnostik wurde ebenfalls vom BMBF erkannt und wird durch die Förderung des "Taschentuchlabors" im Rahmen der Initiative "Spitzenforschung und Innovation in den neuen Ländern" unterstützt.

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